Unsere Haarseifen sind vegan. Unsere Shampoos sind ökologisch schon ausgedacht und nicht grün gewischt.

Vegane Shampoos: Warum sind Haarseifen besser als die flüssigen Produkte?

Soll ein gutes Shampoo einfach nur gut Haare waschen? Wir glauben, dass ein gutes Shampoo den Haaren eine schöne und gesunde Ausstrahlung schenken soll, aber nicht auf Kosten ihrer Gesundheit. Haare und Kopfhaut sollen so lange wie möglich gesund gehalten werden. Wer lang gesunde Haare halten will, soll unbedingt silikonfreie Shampoos verwenden. In vielen flüssigen Shampoos werden künstliche Stoffe hinzugefügt, wie z. B. Silikone und Parabene, die ein künstlich-glänzendes Aussehen den Haaren ergeben. Diese Substanzen sichern ganz schnell gute ästhetische Ergebnisse, leuchtende und glatte Haare, aber sie können langfristig zur Erscheinung von vielen Haarproblemen bringen. Die Silikone versiegeln Haare und Kopfhaut. Die Haare sehen schön und gesund aus, aber eigentlich trocknen sie unter der künstlichen Schicht langsam aus, weil keinen Zugang zu natürlichen Nährstoffen haben. Die tägliche Verwendung von silikoneinhaltigen Shampoos bringt zu dem sogenannten „Build-up“. Da das Silikon wasserfest ist, wird es nicht mit den Haarwäschen entfernt und es wird sich Schicht nach Schicht über Haare und Kopfhaut ablagernUnsere Haarseifen sind silikonfrei und enthalten nur natürliche Zutaten. Sie waschen sanft die Haare, ohne die Kopfhaut zu reizen.

„Unsere Haarseifen werden ausschließlich aus pflanzlichen Zutaten und durch saubere traditionelle Prozesse hergestellt. Nach einer Reifezeit von mindestens 4 Wochen werden sie in Jute Säckchen verpackt und direkt zu unseren Kunden geliefert.“

Für immer mehrere Leute sind gesundliche und ästhetische Ergebnisse nicht die einzigen Aspekte, die beim Einkauf eines kosmetischen Produkts betrachtet werden sollen. Vegan lebende Menschen und Vegetarier fordern ein gerechteres Umgehen mit der Umwelt, insbesondere mit Tieren und sie achten darauf, dass ihre kosmetische Produkte keine tierische Zutat enthalten. Vegetarier sind bereit Pflegeprodukte zu verwenden, die Zutaten wie Bienenwachs und Lanolin enthalten, weil sie die Verwendung von tierischen Stoffen beschränkt akzeptieren. Die Zutaten aus tierischem Ursprung sind nur erlaubt, wenn sie nicht durch die Tötung von Tieren gewonnen werden. Seifen aus Rindertalg (Sodium Tallowate) sollen nicht von Vegetarier verwendet werden. Veganer sind deutlich strenger als Vegetarier. Sie verzichten komplett auf allen tierische Produkte, egal ob sie durch Zucht oder Tötung  von Tieren erhalten werden. Für sie sind auch tierische Zutaten, auch Bienenwachs und Lanolin, total verboten.

Handgefertigte Seife enthalten nur natürliche Stoffe, deren Ursprung ganz einfach erkennbar ist. Was passiert aber mit den flüssigen Shampoos?

Traditionelle Shampoos werden durch die Mischung von unterschiedlichen künstlichen Stoffen hergestellt, deren Ursprung nur schwer sich erkennen lässt. Die Fettsäuren, die durch chemische Reaktionen in z. B. Tenside, Parabene und Verdichtungsmitteln umgewandelt werden, können aus fossilen, pflanzlichen oder tierischen Zutaten herkommen. Die Vegan lebende Menschen können nicht hundertprozentig sicher sein, dass sie keine tierischen Stoffe für ihre Haarpflege verwenden, weil sie nicht der Ursprung von den verwendeten Rohstoffen kennen können. Um dieses Problem effektiv zu lösen, wurden spezielle Siegel entwickelt, die die Abwesenheit von tierischen Zutaten in Lebensmitteln, kosmetischen Artikeln und anderen Produkten zertifizieren. Ziel der Initiative ist die klare Kennzeichnung von erlaubten Produkten für Vegetarier und Veganer, sodass sie problemlos zu Produkten frei von tierischen Zutaten greifen können, ohne die ganze Inhaltsstoffliste durchzulesen.

Ganze Ökosystemen werden durch künstliche Stoffe und belastende Produktionsprozesse gefährdet. Wer Tiere liebt, soll die Auswirkungen der chemischen Stoffen über die ganze Umwelt betrachten und nur echte umweltfreundliche Pflegeprodukte kaufen.

Die V-Siegel ermöglichen den Veganer einen schnelleren Einkaufsprozess, aber sie können nicht alle Informationen zusammenfassen, die relevant für ihre Einkaufsentscheidungen sind. Viele Stoffe belasten nicht direkt die Tiere, sondern ihr Ökosystem. Mikroplastik, künstliche Stoffe und industrielle Herstellungsprozesse können komplette Ökosysteme zerstören und indirekt zum Aussterben von kompletten Tierarten bringen. Auch manche pflanzlichen Zutaten werden in den letzten Jahren besonders kritisiert, wie z. B. das Palmöl, weil ihre Anbau große Fläche von Wäldern erodiert. Umweltfreundliche Produkte können leider nicht einfach mit wenigen Voraussetzungen identifiziert werden. In Pflegeprodukten werden ständig neue Stoffe hinzugefugt, deren Auswirkungen über die Umwelt manchmal noch nicht erkannt sind. Auch im Bereich Naturkosmetik werden viele Stoffe einfach anders genannt und als natürliche Alternative zu den Konsumenten angeboten. Da die Aufmerksamkeit über die Folge der menschlichen Aktivitäten über die Umwelt gestiegen ist, versuchen immer mehrere Firmen ihre Produkte als umweltfreundlich und natürlich zu verkaufen. Sie wollen nicht ökologische Produkte anbieten, sondern durch minimale Mühen grün zu den Kundenaugen aussehen. Diese Praxis ist als „Green-washing“ bekannt und kann besonders Veganer und Vegetarier beschädigen. Da sie bereit sind, mehr Geld auszugeben, um die Umwelt nicht zu belasten, werden grüngewischte Produkte auch teuer verkauft. Gute Gefühle werden ausgenutzt, um mehr Gewinn zu generieren. In den Inhaltsstofflisten von den Shampoos erscheinen regelmäßig neue unbekannte Zutaten. Sobald ein Tensid einen schlechten Ruf bekommt, werden neue ähnliche Alternativen entwickelt, die mit minimalen Änderungen anders genannt werden dürfen. Das Sodium Lauryl Sulfate wird durch belastende Herstellungsprozesse gewonnen und hat toxische Wirkungen über die aquatischen Lebewesen. Viele Konsumenten wollen nicht mehr es in ihren Pflegeprodukten finden. Manche Firmen ändern einfach ein Rohstoff oder ein kleines Teil des Herstellungsprozesses und sie dürfen schon das Tensid unter einen anderen Name in der Inhaltsstoffliste hinzufugen. Heutzutage existieren viele verschiedenen ähnlichen Tensiden, die mit den gleichen Herstellungsmethoden erzeugt werden und die gleiche negative Auswirkungen über die Umwelt verursachen. Das gleich passiert mit Silikonen, Parabenen, Verdickungsmittel und Vielen anderen künstlichen Stoffen, die auch in den veganen Shampoos zu finden sind. Den Veganer bleibt nur eine Lösung: Viel lesen und kritisch denken. Viele Blogbeiträge werden von großen Firmen finanziert und sind nicht vertrauenswürdig. Andererseits existieren auch Blogger, die unabhängig kosmetische Produkte bewerten und wissenschaftliche Studien von Umweltverbänden und Umweltbundesamt. Beide können wichtige Informationen für die Erhaltung der natürlichen Ökosysteme liefern. Tiere wirklich zu retten, kostet ein bisschen Aufwand.