Haare mit Seife waschen: schöne Haare dank Kräuter und natürlichen Ölen



Die Umstellung zur Seife ist einfach und ermöglicht eine natürlichere und gesundere Haarpflege. Wie verwendet man aber eine Haarseife?

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Die Seife direkt auf nassen Haaren reiben. Eine kleine Menge reicht, um die Haare ordentlich zu waschen.

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Haare und Kopfhaut massieren. Es entsteht ein cremiger Schaum, der sich einfach über die gesamte Länge der Haare sich verteilen lässt.

Haare gründlich mit reichlichem Wasser ausspülen

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Vermeiden Sie einen zu langen Kontakt der Seife mit dem Wasser, Verwenden Sie einen Behälter, um das Wasser aus der Seife abtropfen zu lassen.

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Durch die Verwendung der Seife statt herkömmliche Shampoos wird eine Umstellung zu einer komplett natürlicher Haarpflege ermöglicht. Kräuter und reine Pflanzenöle können erhebliche Vorteile zur Gesundheit der Haare und Kopfhaut bringen. Es gibt verschiedene Rezepte und Methode aus der Naturheilkunde, die ganz einfach zu Hause in wenigen Minuten präpariert werden können.

Die wichtigste Voraussetzung für die Verwendung der natürlichen Methoden ist der Verzicht auf den herkömmlichen Shampoos. Flüssige Haarpflegemittel enthalten viele künstliche Stoffe (u. a. Dimethicone), die einen synthetischen Film bilden und die Haare austrocken lassen. Diese Schicht verhindert das Durchgehen von den natürlichen Stoffen, sodass die selbst vorbereiteten Präparate keine pflegende Auswirkung abwickeln können.

Tolle Methode und Rezepte für die Selbstherstellung natürlicher Rinsen

Kalte Rinse: eine mütige aber effektive Erfahrung.

Unsere Haarwaschseifen waschen effektiver Haare und Kopfhaut in Verbindung mit heißem und weichem Wasser. Aus der Chemie weißt man, dass Seifen nicht komplett im Wasser sich auslösen, trotzdem bilden sie in Flüssigkeiten Mizellen, grenzflächenaktive Substanzen bzw. Molekülkomplexe aus amphiphilen Molekülen. Diese Aggregate sind verantwortlich für die Entfernung von Fetten und Schmutzigkeit aus Haaren und Kopfhaut.

Die Mizellenbildung wird von der Wasserhärte, -temperatur und der Komposition der Seife beeinflusst.
Um effektiv Haare zu waschen bzw. optimal Mizellen zu bilden, muss die Mischung von Wasser und Seife den “Krafft-Punkt” übersteigen (eine bestimmte Temperatur abhängig von der Wasserhärte). Unsere Haarseifen nutzen besondere Eigenschaften der pflanzlichen Öle aus, um auch in kaltem und hartem Wasser effektiv Haare zu waschen. Unsere ausgewogene Kombination von Fettsäuren bzw. Ölen kann auch bei kaltem und hartem Wasser immer noch Mizellen bilden.

Warum dann eine kalte Rinse?

Nicht nur die Mizellenbildung wird von der Wassertemperatur beeinflusst, sondern auch die äußere Rindenschicht des Haares kann darauf reagieren. Die s.g. Schuppenschicht kann sich bei hohen Temperaturen öffnen und unästhetische Effekte für das Aussehen der Haare bringen. Eine Spülung mit kaltem Wasser sichert, dass die Schuppenschicht sich wieder schließt.

Für eine angenehme Haarwäsche empfehlen wir, die kalte Rinse nur am Ende ganz kurz durchzuführen. Auch viele übliche Gewohnheiten, wie z. B. Haare heiß föhnen oder Haare mit künstlichen Produkten farben, beschädigen die äußere Schicht des Haares. Als Kur können verschiedene pflanzliche Öle direkt über Haare und Kopfhaut nach der Wäsche einmassiert werden. Lesen Sie bitte weiter, um mehr über wirksame Rezepte aus der Naturheilkunde zu erfahren.

Saure Rinse: aus der Kuche alle Zutaten für schöne Haare.

Wer die mütige Erfahrung des kalten Rinses nicht ausprobieren will, kann die gleiche zusammenziehende Wirkung des kalten Wassers mit sauren Rinsen erzielen. Die sauren Rinsen haben aber auch eine andere positive Auswirkung, wenn sie zusammen mit den Seifen verwendet werden: sie können die Kalkseife auslösen. Obwohl die spezielle Formulierung unserer Haarseifen die Bildung von Kalkseife auch in Verbindung mit hartem Wasser vermeiden soll, kann die Anwendung einer sauren Spülung am Ende der Haarwäsche die Haare noch glatter und leichter machen.

Welche Zutaten wirken am besten aus?

Aus verschiedenen Erfahrungen können saure Rinse gute Effekte über das Aussehen der Haare haben, weil sie zusammenziehend für die Schuppenschicht auswirken. Sie stellen eine gute Alternative zu der kalten Spülung dar.

Als saure Rinse kann man ganz einfach zu ganz gewöhnlichen Zutaten greifen:

  • Essigrinse: 1 EL Essig mit 1 Liter kaltes Wasser mischen und nach der Wäsche direkt auf den Haaren gießen. Wein-, Apfel- oder Kräuteressig geben gleiche Ergebnissen. Bei Essigrinse kann einen leichten Geruch auch nach der Haartrocknung bleiben.
  • Zitronensaft- oder Zitronensäurerinse: 1 EL Zitronensaft bzw. ¼ TL Zitronensäurepulver mit 1 Liter Wasser mischen. Diese Spülung lässt keinen Geruch auf die Haare, aber kann zur Übersäuerung der Haare bringen.
  • Teerinse: 1 Liter schwarzer Tee. Diese Rinse wirkt optimal für dunkle Haare. Tee stundenlang ziehen lassen und dann direkt nach der Wäsche auf den nassen Haaren gießen.

Alle Spülungen werden ganz einfach nach der Wäsche verwendet, wenn die Haare schon sauber sind und das Schaum komplett ausgewascht wurde. Man nimmt die ausgewählt Rinse und giesst man sie über die Haare. Nach einer kurzen Zeit wäscht man nochmal mit reichlichem Wasser aus.

Natürliche Haarpflege: viele einfache Rezepte aus der Naturheilkunde

Saure Rinse sind nicht die einzigen Haarpflegemittel, die komplett aus natürlichen Zutaten ganz einfach zu Hause gewonnen werden und das Aussehen der Haare verbessern können. In der Natur existieren viele hochwertige Stoffe, die direkt ohne chemische Bearbeitungen angewendet werden können. Die Naturheilkunde betrachtet, ganz im Gegenteil zur Chemie, nur die Eigenschaften der natürlichen Zutaten als festen Einheiten und nicht als zerlegbare Mischung von bestimmten Komponenten.

In den üblichen kosmetischen Produkten werden viele künstlichen Komponenten eingesetzt, deren Ursprung komplett gleichgültig ist. Tenside können aus Erdöl oder pflanzlichen Rohstoffe gewonnen werden. Für die Chemie ist nur das Molekül (z. B. Sodium Lauryl Sulfate) relevant und vorher es kommt, ist völlig egal. Wir glauben, dass die wissenschaftlichen Kenntnisse über die Effekte der einzigen Moleküle über die menschliche Gesundheit (und konsequent Aussehen) noch nicht vollständig sind. Unserer Meinung nach sollen neue chemische Substanzen erst angewendet werden, wenn die natürlichen Zutaten nicht in der Lage sind, eine gute Lösung für das bestimmte Problem anzubieten.

Schöne Haare kann man problemlos durch gute natürliche Produkte, wie Haarwaschseifen, Spülungen, Haarwasser und pflanzlichen Öle bekommen. In der Naturheilkunde werden ganz effektive Rezepte vorgestellt, die jedes spezifische Haarproblem mildern können. In schlimmen Fällen soll man lieber zum Arzt gehen, als sich auf den wunderbaren, beworbenen Eigenschaften der üblichen Haarpflegeprodukte der bekannten Marken verlassen. Hier präsentieren wir manche natürliche Lösungen für die herkömmlichen Probleme der Haare:

Brennnessel Haarwasser: Haarwurzeln natürlich stimulieren

Aus den Brennnesselblättern können viele natürliche Heilmittel selbst erzeugt werden, wie das Kopfwasser. Als erster Schritt soll man entweder die Brennnesseltinktur selber vorbereiten, oder sie einfach in einer Apotheke einkaufen. Für die Selbstherstellung der Tinktur braucht man nur 3 g von frischen gezupften Brennnesselblättern und 100 g „Alkohol 70 %“.

Erst werden die Brennnesselblätter in einem dunklen Apothekerglas eingegeben und dann mit dem Alkohol übergossen. Danach wird die kleine Flasche geschlossen in einem warmen Ort für circa 4 Wochen ausruhen lassen. Nach dieser Zeit soll man nur die Tinktur abseihen und sie ist schon fertig für die Verwendung. Die Brennnesseltinktur wird dann mit Wasser für die Herstellung von dem Brennnessel-Haarwasser gemischt.

Als Alternativ kann man das Hamameliswasser verwenden, das entzündende Wirkungen auf der gereizten Kopfhaut hat. Das Brennnessel-Kopfwasser besteht aus der Mischung von ca. 4 Teile Brennnesseltinktur und 6 Teile Wasser. Das Kopfwasser kann nach der Verwendung von der Seife direkt auf der Kopfhaut einmassiert werden, um eine stimulierende Wirkung für die Durchblutung der Haarwurzel zu fordern.

Trockene Haare natürlich pflegen statt versiegeln

Die menschlichen Haare sollen nicht nur sauber gehalten werden, um langfristig schön und gesund zu bleiben, sondern sie müssen auch entsprechend ernährt werden. Da handgemachte Seifen den natürlichen Anteil von Glycerin der verseiften pflanzlichen Ölen enthalten, haben sie eine erste gute Auswirkung gegen trockenes Haar. Sie können aber nicht DIE Lösung gegen trockene Haare sein, weil sie das Sebum abwaschen anstatt es wiederbeschaffen. Es ist auch gut und normal so.

Der menschliche Körper nährt die Haare mit dem Sebum, das von den Drüsen in der Kopfhaut abgesondert wird und langsam sich über ihre ganze Länge bewegt. Der wertvolle Stoff wird optimal absorbiert und schenkt den Haaren eine glänzende Ausstrahlung. Daher ist die tägliche Verwendung von Kämmen und Bürsten ganz empfohlen, um schneller den Talg bis zu den Spitzen zu bringen.

Die no poo Mode basiert sich auf dem pflegenden Aktion des Sebum. Laut der no poo Pflege werden Haare viel schöner, wenn das Sebum nie entfernt wird und die Haare nur mit Wasser gewaschen werden. Obwohl das Sebum die natürliche Nährstoffe der Haare ist, soll es auch gelegentlich abgewischt werden, weil es mit Schweiß, Schmutzigkeiten und Bakterien sich mischt. Das Wasser kann sich nicht mit dem Sebum binden und braucht man schon eine Seife oder ein Shampoo es abzuwaschen. Daher empfehlen wir nicht die No Poo Mode zu folgen, sondern jede Person soll die richtige Balance zwischen Haare waschen und ernähren finden, um sie schön und gesund zu halten.

Manche flüssigen Shampoos bieten eine einfache aber ungesunde Lösung gegen trockene Haare. Sie enthalten Silikon, das eine Schickt um das Haar bildet und es glänzen lässt. Äusserlich ganz schön aber eigentlich bekommt das versiegelte Haar kein Nährstoff und trocknet noch mehr aus. Das reale Aussehen zeigt sich, erst wenn dieses Film komplett abgebaut wird. Die regelmässige Anwendung von Seifen kann das Silikon aus dem Haar entfernen. Ganz viele Personen werden aber unseren Haarseifen für die trockene Haare dann verantwortlich machen.

WICHTIG: Die pflanzlichen Ölen bringen keinen Vorteil, wenn die Haare in eine künstliche Schickt eingewickelt sind. Sie können nicht in die Haarstruktur durchdrangen, weil das Silikon die Haare versiegelt hat.

Die Haarpflege mit pflanzlichen Ölen: ein effektives Mittel gegen trockenes Haar

Der menschliche Körper sondert nicht immer die richtige Menge von Sebum ab. Manche Personen haben ganz fettige Haare und manche ganz trockene. Wenn fettige Haare ofter gewaschen werden sollen, trockene Haare müssen extra ernährt werden. Die pflanzliche Öle stellen eine ganz praktische Lösung gegen trockene Haare.

Kein Öl enthält die gleiche Fettsäure, die in dem menschlichen Sebum enthalten werden. Deswegen existiert kein optimales Öl für die Haare. Viele Blogbeiträge beschreiben die Erfahrung mit den verschiedenen Ölen als natürliches Mittel gegen trockene Haare: Rizinusöl, Kokosöl sowie Olivenöl pflegen gut die Haare und kosten wenig Geld. Die Verwendung von teueren und exotischen Ölen ist nicht unbedingt nötig.

Im Handel werden verschiedene Mischungen von Ölen als Haaröl angeboten, die versuchen, die Eigenschaften der pflanzlichen Ölen optimal zu kombinieren, um die beste Auswirkung über die Haare zu erzeugen.

Beide reine pflanzliche Öle und Haaröle werden als Leave-on Produkte direkt über die Haare angewendet: sie drängen langsam in dem Haarstruktur durch und ernähren die Haare gründlich. Deswegen wird es empfohlen, die Öle eine gewisse Zeit einwirken zu lassen, bevor sie wieder abzuwaschen. Obwohl manche Leute vor dem Schlaf ihre Haare einölen und den ganzen Nacht die Öle einwirken lassen, sollen ein oder zwei Stunden reichen, um relevante Verbesserungen zu bekommen.

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